Smart sparen!

Junge bedient Loxone Smart home

450 m² haben wir bei uns in der Autix zur Verfügung. 450 m² zum Nutzen, aber auch zum Sparen. Diese Fläche ist ein einziger Raum, in vier Bereiche unterteilt, die alle praktisch gleich gross sind: Produktion 1, Produktion 2, Büro & Lager. Mit Ausnahme vom Lager haben wir überall LED Lampen installiert. Im Lager hängen aktuell noch Leuchtstoffröhren. Wir wollten die effektive Differenz des Stromverbrauchs ermitteln. Eigentlich nicht nötig, denn es ist ja wohl klar, dass es VIEL sein wird. Und es ist VIEL. Aber später mehr zu den Zahlen.

Allen Bereichen haben wir eine Intelligenz verliehen. Jeder Bereich ist mit separaten Bewegungs- und Lichtsensoren ausgestattet. Normalerweise kommt man zur Arbeit, betritt den Vorraum, schaltet das Licht ein, geht noch kurz in die Küche um einen Kaffee zu holen, schaltet das Licht ein, geht ins Büro, schaltet das Licht ein… Aber hast du auch schön brav wieder das Licht ausgeschaltet? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass dies nicht der Fall ist. Also brennt jetzt, ziemlich sicher bis Feierabend, in 3 Räumen das Licht, obwohl man 90% der Zeit nur in einem war.

Unser smartes System erkennt, wenn jemand den Raum betritt. Es schaltet automatisch das Licht beim Eingang ein, der Server wird gestartet und die geschalteten Steckdosen werden mit Strom versorgt. Man zieht die Jacke aus, hängt sie in die Garderobe und bewegt sich in Richtung Kaffeemaschine. Bereich für Bereich schaltet das Licht ein. Die Kaffemaschine ist inzwischen ebenfalls wieder mit Strom versorgt, was in der Nacht (wenn niemand arbeitet) nicht der Fall ist. Sie wird ja Nachts schliesslich auch (meistens) nicht benutzt. Wie smart!? 😉 So, Kaffee ist in der Tasse. Zeit, um endlich ins Büro zu gehen. Auch hier schaltet das Licht erst ein, wenn dieser Bereich betreten wird. Inzwischen ist das Licht beim Eingang wieder automatisch ausgeschaltet. Auch im Küchenbereich wird dies bald der Fall sein.

Eine Stunde später wird es draussen langsam heller. Das Tageslicht erhellt immer mehr das Büro. Dank den Helligkeits-Sensoren erkennt dies unser LOXONE System und dimmt das Licht im Büro entsprechend runter. Es brennt effektiv nur dort so viel Licht, wo und wann es auch wirklich benötigt wird. Kein unnötiger Stromverbrauch.

Und es hat bisher noch niemand auch nur einmal einen Schalter betätigt! Smart! Nicht?

Einsparungen

Nun zu den Zahlen: Total sparen wir beim Stromverbrauch beim Licht rund 1.5 MWh pro Monat. Klar, das Meiste nur schon durch LED-Lampen statt Leuchtstoffröhren. 1.2 MWh/Monat sparen wir durch diese Massnahme. 0.3 MWh/Monat durch die intelligente Steuerung. Was heisst das nun in unserer Allerweltssprache?
Einparungen TOTAL: 330.- CHF/MONAT
Einsp. durch LED: 247.50 CHF/MONAT
Einsp. durch Intelligenz: 82.50 CHF/MONAT

> Bei diesen Berechnungen sind wir vom ungefähren, aktuellen Preis pro kW/h ausgegangen (CHF 0.22).

Kosten

Die Lampen und das System von LOXONE für die intelligent Beleuchtung, was zur oben erwähnten Einsparung geführt hat, hat uns Total CHF 3’800.- gekostet. Dies geteilt durch 330.- CHF/MONAT ergibt eine Amortisierungszeit von knapp unter einem Jahr.

FAZIT

Wenn smart, dann richtig smart! Einem intelligenten Licht-System sollte man nicht noch nach dem Betreten eines Raumes durch Drücken eines Schalters das Signal geben müssen, dass jemand im Raum ist. Mit dem Schalter oder via App kann dennoch das Licht, wenn gewünscht, von Hand angepasst werden.

Nur schon durch den Wechsel von Leuchtstoffröhren auf LED-Lampen kann massiv Strom gespart werden. Aber auch die intelligente Steuerung erzielt eine Ersparnis von mehr als 80.- CHF/Monat. Zudem wird Nachts alles, inkl. dem Server, runter gefahren. Nur noch die allernötigsten Geräte sind im Standby-Modus. Dies bringt ebenfalls noch ein paar Franken pro Monat mehr an finanziellen Einsparungen und verlängert erst noch die Lebensdauer verschiedener Geräte.

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